Eine Wartung sollte einmal jährlich durchgeführt werden, verbunden mit einer Teilstimmung.
Jede Orgel, unabhängig von ihrer Bauweise, besteht aus mehreren tausend Einzelteilen. Aufgrund der technischen Anforderungen, basierend auf physikalischen Bereichen wie Mechanik, Pneumatik, Elektrik, Elektronik und Akustik, ist es nicht ungewöhnlich, dass mit der Zeit verschiedene Bauteile durch Abnutzung ihre Funktion verlieren. Dies kann auch klassisch als „Verschleiß“ definiert werden.
Oft kann eine kleine Fehlfunktion eines Bauteils schon eine erhebliche Störung des gesamten Orgelspiels hervorrufen. Es ist daher zu empfehlen, dass diese Mängel zeitnah behoben werden, um die störungsfreie Nutzung des Instruments zu gewährleisten.
Es empfiehlt sich Störungen der Orgel zu dokumentieren, sodass die Beeinträchtigung des Instruments chronologisch nachverfolgt werden kann. Hierfür eignet sich ein Orgelbuch am Spieltisch, sowie die additive Erfassung des Orgelbauers.
Etwa alle 20 Jahre muss eine Orgel grundlegend gereinigt werden. Dies sollte in zeitlicher Abstimmung mit einer eventuell geplanten Kirchenrenovierung geschehen und immer nach dieser stattfinden. Neben der grundlegenden Reinigung des ganzen Orgelwerkes werden hier je nach technischem Zustand auch Instandsetzungsarbeiten durchgeführt.
Das Intervall dieser Hauptausreinigung ist jeweils abhängig vom Verschmutzungsgrad der Kirche.
Schimmelpilz ist vornehmlich vorzufinden an feuchten, schlecht durchlüfteten Bereichen mit wenig Lichtzutritt. Durch die in der Luft umherfliegende Schimmelsporen sind Personen, die sich in pilzbefallenen Räumen aufhalten, gesundheitlichen Risiken ausgesetzt. Die Sporen sind lungengängig (Größe 2µm bis 20µm) und von ihnen kann eine allergene, toxische, karzinogene und infektiöse Wirkung ausgehen. Aus Gründen der Gesundheitsvorsorge kann das Vorhandensein von Schimmelpilzen in Räumen nicht toleriert werden.
Keinesfalls darf Schimmel berührt oder einfach weggewischt werden. Eine Reinigung muss von fachlicher Seite aus erfolgen, auf der Grundlage einer mikrobiologischen Analyse. Je nach Art und Ausmaß des Schimmels – es gibt viele tausend Arten – kommen dabei unterschiedliche Mittel zum Einsatz.
Ich biete Ihnen an, im Zuge einer Renovierung oder Reinigung einer Orgel, das Pfeifenwerk klanglich anzupassen, beziehungsweise auch im Austausch mit dem Organisten und dem Orgel-Sachverständigem den Klang nach gewünschten Vorstellungen zu verbessern.
Des Weiteren offeriere ich Ihnen auch die Umintonation einzelner Pfeifenregister, wenn diese sich nicht in das Gesamtspektrum des Klanges einfügen.
Elektrische Bauteile unterliegen einer Abnutzung und Verschleiß, sodass vor allem bei älteren, elektrisch angesteuerten Orgeln eine Überarbeitung, bzw. auch aus sicherheitstechnischen Gründen eine Revision empfehlenswert ist.
Darüber hinaus biete ich Ihnen den Einbau von Setzeranlagen an. Aus meiner Sicht ist, zum Beispiel bei elektrotechnischen Orgelanlagen, ein additives und separates System ein stimmiges Konzept. Welches auch aus denkmalhistorischen Verpflichtungen und musikalischem Nutzen „Hand in Hand“ gehen kann.